Kolloquium
Die integrierte Persönlichkeit
Während der zeitgenössische
Terminus „Work-Life-Balance“ eher
ein rasch inszeniertes – und daher oftmals kurzlebiges – ausgewogenes
Lebensgefühl meint, beruht die „integrierte Persönlichkeit“ auf
einem stets kontinuierlich gewachsenen Persönlichkeitsfundament.
Integriert zu sein, bedeutet, in einer seelischen Ausgewogenheit
zu leben, die schließlich als Kraftquelle für
die Bewältigung des Lebensalltags dient. Aus dem inneren
Gleichgewicht wächst in der menschlichen Persönlichkeit
eine Bereitschaft heran, den Auseinandersetzungen in der
privaten und beruflichen Sphäre konstruktiv und souverän
zu begegnen.
Folgende Schwerpunkte sollen in diesem Kolloquium zur Sprache
kommen:
I. Persönlichkeitskrisen
1. Identitätskrisen
- Burn-out-Syndrom
- Borderline-Störungen
- Pathologischer Narzissmus
2. Krisen bei besonderen Ereignissen
- Geburt eines
Kindes
- Körperliche Erkrankungen
- Eintritt in neue
Lebensphasen
- Mobbing
- Sterben und Tod
II. Stabilisierung der Persönlichkeit
- Lebensordnung und Lebensstrategie
- Lebensplanung und Realitätsnähe -
- Gelten und Geltenlassen
- Macht und Verzicht -
- Nähe und Abgrenzung
- Bindung und Freiheit -
- Selbsterhaltung und Selbstlosigkeit
- Egoismus und Altruismus -
- Rezeptive und kreative Mußefähigkeit
- Genießen und schöpferisches Handeln -
- Geistige
Fundamente
- Wert und Würde -
Wie in den bisherigen Kolloquien praktiziert, besteht die
Methode auch dieser Veranstaltung aus Vortrag und Diskussion.
Seminarleiter
Seminardauer
Preis |
Prof. Dr. Baldur Kirchner
1 Tag
€ 360,- zzgl. MwSt.
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| Termin
2012 |
22.06. |
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Termin
2013 |
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